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Island Hopping: The Third Hop

November 1

Am nächsten Tag ging es dann nachmittags mit der Fähre zum nächsten island hopping Sprung nach Ko Tao oder auch Turtle Island. Ko Tao ist nu 20 km² groß und liegt ca. 60 km nörlich von Ko Pa Ngang. Die 3 Stunden der Überfahrt verbrachten wir mit den Füßen über der Rehling baumelnd. Schon bei der Ankunft in Ban Mae Hat wurde uns klar, dass dies die gemütlichste der 4 Inseln auf unserer Tour werden würde. Die Insel hat gerade einmal 5500 Einwohner und besteht nur aus einer handvoll Dörfern die über die INsel verteilt liegen. Per Taxi ging es in den südlichen Ort Ban CHalok Ban Kao, aber dort blieben wir letztendlich nur eine Nacht, denn schon am Ankunftstag suchten wir nach einer Möglichkeit den ganzen Tauchschulen und Resorts zu entfliehen. Diese Möglichkeit fanden wir dann in der Nebenbucht namens Ao Jun Jeua, wo wir einen kleinen Bungalow in unmittelbarer Strandnähe bezogen. Die Bungalows waren in Lehmhütten-Optik gehalten und alles hatte ein ziemlich tropisches Flair. Gleich am 2. Tag sind wir Morgens spontan mit einer Gruppe, bestehend aus: einem holländischen Pärchen, zwei Franzosen und einer Australierin zum Schnorcheln gefahren. Mit einem sogenannten “Long Tail Boat” ging es mit 7-8 Stops einmal komplett um die Insel herrum. Das Wasser um Ko Tao war noch viel klarer als das um Ko Pa Ngang und uns tat sich ein unglaubliche Unterwasserwelt auf.

Die Sichtweite betrug nie weniger als 20m und es gab eine unglaublich bunte und belebte Unterwasserszenerie. Am letzten Stop, in der sogenannten “Shark Bay”, bekamen wir dann auch noch ein paar große Riffhaie zu sehen, die seelenruhig in Grundnähe umher schwammen. Riffhaie werden natürlich nie so groß, wie die großen Haie die wir so kennen, aberdennoch ging der Herzschlag schon ein wenig höher beim Anblick dieser Kreaturen.

In den nächsten Tagen lernten wir noch 2 weitere Pärchen aus Deutschland kennen, die in den umliegenden Bungalowanlagen wohnten. Und zusammen mit den Holländern saßen wir noch häufiger abends zusammen um zu schnacken und was zu trinken. Mit den 2 deutschen Pärchen haben wir uns dann in Bangkok verabredet, als wir herauß fanden, dass wir alle gleichzeitig in Bangkok waren, aber alle an einem anderen Datum losfuhren. Eigentlich wollten wir schon 4 Tage nach Ankunft auf Ko Tao wieder weiter nach Bangkok, aber da wir nicht riskieren wollten in überfluteten Straßen zu stehen, denn die Stadt wartete auf eine Flutwelle, die denn Fluss von Norden runterkommen sollte und von den dortigen schweren Regenfällen und Unwettern in Zentral- und Nordthailand herrührte, wollten wir die nächsten Tage abwarten. Wir buchten die Tickets nach Bangkok für den nächsten Mittwoch und konnten so noch ein paar Tage auf der bisher schönsten Insel verbringen. Bis Mittwoch geschah nichts mehr was nennenswert gewesen wäre und gen Nachmittag ging es per Fähre nach Chumphon am Festland von wo wir plätze im Nachtzug nach Bangkok hatten.

Island Hopping: The Second Hop

Oktober 28

Am Dienstagmorgen ging es gleich nach dem Frühstück mit der Fähre nach Krabi, der nächstgrößeren Stadt auf dem Festland. Die nächste Etappe nach Surat Thani bestritten wir in 2 1/2 Std. mit dem Bus. Auch hier könnte des Unterschied zwischen den nepalesischen Fortbewegungsmitteln und denen hier nicht größer sein. Selbst für die kurze Busfahrt bekamen wir einen klimatisierten Reisebus, der nur Ausländer transportierte. In Nepal hatten wir sowas nicht mal für eine Strecke von 8-10 Std. bekommen. Was uns hier in Thailand sofort aufgefallen ist, sind die vielen Thailänder, die einem versuchen immer irgendwo etwas aufzuschwatzen. Selbst auf den Fähr- und Busfahrten wird man schon gefragt ob man schon eine Unterkunft für den Zielort hat und wenn nicht, hat der freundliche Thailänder zufällig tausend Flyer und Prospekte mit unschlagbaren Hotelangeboten dabei. Wir haben es bisher jedoch immer geschafft diese abzuwimmeln, auch ohne große Ideen für unsere nächste Unterkunft. Was uns auch immer wieder clever erschien, waren die Stops von den Bussen, zum Umsteigen oder Ticket bestätigenlassen in den Büros der privaten Transportgesellschaften, die immer in einer Kombination mit einem Restaurant lange. Bei einer Wartezeit von 30 – 45 Min. und 20 – 40 Passagieren, sind hier leicht ein paar extra Baht verdient. Nach so einem Stop in Surat Thani ging in ca. einer Stunden nach Dhoka wo der Pier lag. Hier hieß es wieder von Bus auf Fähre umsteigen und in 1 1/2 Std. ging es dann nach Ko Samui.

Es war mittlerweile 17:30 Uhr als wir in Na Thon ankamen. Schnell hatten wir das richtige Sammeltaxi gefunden es konnte los gehen. Sammeltaxen sind hier in Thailand umgebauten Pick-Ups mit 2 Bänken auf jeder Seite der Überdachten Ladefläche. Das Gepäck fährt kostenlos auf dem Dach mit. Mit 10 anderen ging es dann gen Zielort. Wir waren die ersten die abgesetzt wurden, doch wir merkten schnell, dass wir irgendwie falsch waren oder der Taxifahrer uns falsch verstanden hatte. Auf jeden Fall fanden wir die gesuchten Bungalows nicht, die laute dem Taxifahrer am Strand liegen sollten. Alles was wir hier fanden waren viele private Bungalows, Häuschen, ein viel zu teures Resort und hier und da ein Restaurant. Mittlerweile war es dann auch Stockdunkel geworden, als ein freundlicher Restaurantbesitzer uns, auf die Frage nach günstigen Bungalows, wieder in die Richtung zurück schickte aus der wir, schon jetzt nassgeschwitzt, gekommen waren. Also ging es die 2-3 Km am Strand wieder zurück. Aber es gab immer noch kein Zeichen von irgendwelchen Bungalows, die man nicht gleich über einen Immobilienmarkler kaufen musste. Da keiner irgendwas wusster, fanden wir uns dann doch ein Zimmer in dem wir übernachten konnten. Leider eigentlich viel zu teuer für uns, aber wir hatten auch mittlerweile kein Bock mehr irgendetwas günstigeres zu suchen. Als wir dann unsere Sachen ausgepackt hatten, merkten wir schnell, dass etwas mit den Rucksäcken nicht stimmte. Die Sachen lagen nicht mehr wie wir sie gepackt hatten. Wir wussten zwar, dass es hier oft vorkommt, dass die großen Taschen unten im Reisbus durchsucht und Wertgegestände entwendet werden. Aber wir hatten uns natürlich nicht träumen lassen, dass uns das schon auf der ersten Bustour passieren würde. Das wirklich arschlochhafte dabei ist, dass dies während der Fahrt geschieht und die Diebe so zwangsläufig zu mindest mit dem Busfahrer oder einem anderen Teil der Buscrew zusammen arbeiten müssen. Denn bei allen Stops hatten wir unsere großen Rucksäcke bekommen. Wie wir denn bemerkten, fehlten uns eins unserer Reise-Ranz-Handys und Lasses Kopflampe. Was noch verkraftbar war. Dennoch raten wir allen, die in Thailand mal mit dem Bus unterwegs sein sollten, sämtliche Elektroartikel und natürlich auch alle anderen Wertgegenstände bei sich im Bus zu haben, denn wie es scheint, klauen die Diebe sogar elektronische Zahnbürsten und Rasieren.

Am nächsten Tag ging es dann per Sammeltaxi in den nächsten Ort Ban Tai in den wir eigentlich  schon am Tag zuvor sein wollten. Nach kurzen Erkundigen wussten wir, dass es die gesuchten Bungalows nicht mehr gab, aber eine nette Thailänderin zeigte uns den Weg zu einen paar Bungalows am gleichen Strand. Unser Bungalow stand wenige 5 m vom Wasser entfent und direkt unter ein paar Kokospalmen. Hier blieben wir die nächsten Tage und ließen es uns gut gehen, bevor wir wieder die Insel wechselten.

Island Hopping: The First Hop

Oktober 28

Am Montagabend um 23:00 Uhr sollte unser Flieger uns dann nach Hong Kong bringen mit direktem Anschlussflug nach Phuket in Thailand. So sah der Plan bis 23:00 Uhr auch aus. Als uns dann ein freundlicher Flughafenmitarbeiter mitteilte, dass die Maschine mit technischen Problemen noch immer in Dhaka stehe, wusste wir schon, dass wir den Anschlussflug aus Hong Kong nicht mehr schaffen würden. Denn von Dhaka nach Kathmandu sind es 2 Std. Flugzeit und der zweite Flieger ging 2 Std. nach Ankunft in Kong Kong. Aus dem “DELAYED” auf dem kleinen Infomonitor, wurde dann nach ca. 1 Std. ein rotes “CANCELLED”. Da standen wir nun zusammen mit den vielen anderen Fluggästen ratlos um Mitternacht am Flughafen. Der Flug würde frühestens morgen wieder gehen, sagte man uns. Nachdem wir 2-3 Std. zuvor offiziel aus Nepal ausgereist waren, mussten wir nun schon das 2. Mal nach Nepal “einreisen”. Dank Dragon-Air wurden wir schnell in Busse verladen und ins “Crowne Plaza” Businesshotel verfrachtet. Das Hotel machte schon auf den ersten Blick den Eindruck zur oberen Preisklasse zu gehören. Unser Zimmer bestätigte diesen Eindruck. Mit großem Fernseher, riesigem Doppelbett und allem Schnick-Schnack wirkte es doch ziemlich exklusiv. Uns störte dies nicht sonderlich, denn wir konnten zumindest diese Nacht auf Kosten von Dragon-Air schlafen. Da unsere Rucksäcke aus sicherheitstechnischen und logistischen Gründen am Flughafen verwart wurden, standen wir nun mit unseren schäbigen Klamotten inmitten von irgendwelchen Geschäftsleuten mit Anzug und Krawatte. Es war bestimmt ein lustiger Anblick!

Die ersten Infos von Dragon Air bekamen wir am nächsten Tag. Diese bestanden aus weiterem Unwissen und mit der Aussage, dass auf jeden Fall nicht alle gestrandeten Passagiere heute noch los konnten. Es hieß also abwarten und Tee trinken. Zum Glück hatte Dragon-Air für die Passagiere Vollverpflegung gebucht, so, dass wir uns am reichhaltigen Sternebuffet einen Teller nach dem anderen einverleiben konnten. Was zum Frühstück schon geschehen war, setzten wir zum Mittagessen fort. Satt und zufrieden bekamen wir dann auch noch die Bestätigung, dass wir beide am Abend endlich weiterfliegen konnten und, dass der Anschlussflug auch so ablaufen würde wie ursprünglich gebucht. Danke Dragon-Air!

Dann kamen wir endlich in Phuket-town an. Genau 24 Std. später als geplant. SChnell hatten wir gemerkt, dass die Stadt in keinster Weise mit Kathmandu oder anderen nepalesischen Städten zu vergleichen war. Wo man in Kathmandu nur auf die Straße treten musste und von Läden und Restaurants umringt war, herrschte hier eher tote Hose. Da Anna sich durch das komplett klimatisierte Hotel in Nepal eine heftige Erkältung zugezogen hatte, beschlossen wir 2 Nächte zu bleiben, bevor wir die berühmte Insel Ko Phi Phi ansteuern wollten. Am Freitagmorgen ging es dann per 2-stündiger Bootstour nach Ko Phi Phi. Die insel die in der Allgemeinheit als paradisisch angesehen wird, wirkte tatsächlich auf den Blick wie das Paradis auf Erden. Wir fanden schnell ein einigermaßen günstiges Guesthouse, denn hier herrschen, im Gegensatz zu Nepal, sehr übertriebene Touri-preise. Aber wir wollen ja nicht gleich das “Paradies” schlecht reden. Aber es gab leider nicht nur den ersten Blick sondern auch den zweiten und der ließ Ko Phi Phi nicht mehr ganz so paradiesisch aussehen. Was wir schon auf der Bootstour bemerkt hatten wurden tatsächlich ein Problem. Es schwamm erschreckend viel Müll im Wasser rum und dieser lag morgens, nach Ebbe und Flut und durch den Wind angeschwemmt am Strand rum. Wenn morgens im Paradies Bierdosen, Plastikflaschen und anderer Dreck als breiter Streifen am Strand liegt und in der Brandung schwimmt, gehen wir lieber im Flensburger Hafen schwimmen, denn der ist tatsächlich sauberer. Genau genommen lagen auch auf der ganzen Insel Bierflaschenund co. rum und versauten das Bild. Zum Glück fanden wir einen Pfad zum etwas entfernteren “Long Beach”. Der Strand ähnelte keiner Müllkippe, war angenehm ruhig und leer und man wurde nicht den ganzen Tag mit amerikanisch-europäischen Disco-charts beschallt. Das alles war uns die Halbestunde Fussweg mehr als wert. Am Sonntag machte Anna nochmal einen nicht ganz freiwilligen abstecher zurück nach Phuket-town, denn wie sich nach einem Telefonat heraußstellte, hatte sie ihren iPod im Guesthouse dort liegen gelassen. Am Montag holten wir uns dann alle Tickets die wir benötigten, um schon am Dienstagabend auf Ko Samui anzukommen.

Unser Ko Phi Phi Fazit: Mallorcas Ballermann mit tropischem Flair. Hat schöne Seiten, aber die schlechten bringen mehr auf die Waage.

Auf nach Ko Samui!