November 13

Die 10 Std. Busfahrt war OK. Mehr aber auch nicht. Dafür. dass wor um halb sechs aufstehen mussten um den Bus nach Chiang Mai zu erwischen, konnten wir nicht all zu viel schlafen. Und da die Busfahrt komplett auf großen und gutausgebauten Straßen von statten ging, war die selbige Fahrt auch nicht all zu spannend. Von den ca. 600 km die wir durch Thailand gefahren sind, gibt es also nicht wirklich viel zu erzählen. Der Bus war ein moderner Doppeldecker-Reisebus mit Klimaanlage und relativ gemütlichen Sitzen, die sogar genug Beinfreiheit gewährten. Das einzige was störte war, die mal wieder auf Wintertemperatur gestellte Klimaanlage. Wir verstehen einfach nicht warum hier so übertrieben wird beim einstellen der Klimaanlage. Temperaturmäßig hatte ich keine Probleme mit meinem dicken Fleecepullover die 10 Stunden lang im Bus zu sitzen. Zum Glück hatten wir die geringen Temperaturen schon kennengelernt und hatten uns warme Klamotten mit nach oben in den Bus genommen.

Als wir kurz nach Sonnenuntergang in Chiang Mai ankamen gings per Sawnthaew (Sammeltaxi) ins Zentrum. Nachdem wir ein paar Gasthäußer abgeklappert hatten, nahmen wir ein Zimmer bei einem alten Ehepaar, welches in ihrem privaten Haus 2-3 Zimmer vermieteten und sehr sehr freundlich waren.

Die nächsten 3 Tage verbrachten wir eher relaxed und bummelten irgendwie so durchs Leben. Sonntagabend nach der Ankunft ging es noch zum Sunday Walking Market, wo sich einmal die Woche 2 oder 3 Straßen im Zentrum in einen großen Markt verwandeln. Auch die nächsten Tage machten wir eher einen auf Kulturbanausen und ließen die vielen Tempel die es hier zu besichtigen gab links liegen. Wir verbrachten eher Zeit mit, mal wieder fällig gewordenen, Besorgungen und dem aktualisieren der Homepage. Am Mittwoch ging es dann frühmprgens zum Busterminal um in Richtung laotische Grenze aufzubrechen, denn am Donnerstag schon liefen unsere Visas für Thailand aus. Wir kauften ein Ticket für den nächsten Bus nach Chiang Khong und zum Glück fuhr dieser 20 min. später in dem wir die letzten beiden freien Plätze bekamen. Zur Grenze dauerte es nochmal 6 Stunden und auch diesesmal verlief die Fahrt ohne Zwischenfälle. Was man allerdings bemerkte, war, dass je näher man der Grenze kam, alles immer einfacher wurde. Es gab praktisch nur noch kleine Dörfer und mehr und mehr Häußer waren jetzt aus Holz zusammengeschusterte Hütten.

Im Grenzort Chiang Khong wurde man im Tuk-Tuk die letzten Kilometer zum Grenzübergang gebracht. Auf dem Weg tauschten wir noch Baht zu US Dollar und später noch zu Kip, der laotischen Währung. Hierbei ist zu bemerken, dass man in Laos meistens mit 3 Währungen gleichzeitig unterwegs ist. Umgerechnet entspricht 1€ 11000 Kip und da man ja doch immer etwas mehr Cash dabei hat, ist es einfach unpraktisch sein komplettes Geld in Kip dabei zu haben, denn so würden schon mal 100 – 200 Kipnoten zusammen kommen und sowas nimmt einfach Platz weg und man verliert schnell den Überblick. Zumal werden in Laos viele Transaktionen über 10€ in Dollar oder Baht abgewickelt und von diesen beiden Währungen hängt auch im großen und ganzen der Wert des Kips ab.

Als wir an der Grenze ankamen, sahen wir zum 1. Mal auf unserer Reise den Mekong zu Gesicht. Den Fluss, der uns noch auf vielen Abschnitten unserer Reise gen Süden bis in die kambodianische Hauptstadt Pnom Phen begleiten wird. Auf vielen Abschnitten stellt er die natürliche und die politische Grenze zu Thailand dar und nachdem wir erfolgreich unseren Ausreisestempel auf der thailändischen Flussseite bekommen hatten, ging es per Boot rüber ans andere Ufer, nach Laos.