Ride To Life Riding the World

The bumby road to the wild wild east…and back again!

September 20

Montag um 7:00 Uhr Ortszeit ging es für uns los. 150 Km in den wilden Osten, nach Jiri, ein Bergdorf auf knapp 2000 m in dem ca. 7000 Seelen wohnen. Die Bustickets für den Bus hatten wir uns schon am Vortag geholt und schon dort gemerkt, dass das Auffinden des Busses am nächsten Morgen sehr schwierig werden würden. Denn der Busbahnhof von Kathmandu besaß kein, für westlich-zivilisierte, erkennbares System nach dem die Busse abfuhren. Es war einfach ein Fußballfeldgroßer Platz mit hunderten von Bussen, die dadrauf wartenden beladen zu werden. Eine Asphaltierung gabs nicht und so hatte sich der Platz, durch die nächtlichen Regenschauer, in ein großes Matschloch verwandelt. Freundlicherweise zeigte uns ein Junge, der vor dem Ticketschalter stand, den richtigen Bus.

Die Busse hier sind mit keinem uns bekannten Fahrzeugen zu vergleichen. Bus bedeutet hier: Ein 20 Tonnen off-road Fahrzeug auf 4 Doppelreifen mit 30 Sitzplätzen. Alles klappert und es gibt einfach kein überschüssigen Schnick-Schnack.  Aber schnell hatten wir gemerkt, dass diese Austattung absolut notwendig war. Denn schon die ersten paar Kilometer zeigten, dass ein solches Fahrzeug notwendig war, um mit der vom Fahrer eingeschlagenen Geschwindigkeit den miserablen Straßenbedingungen gerecht zu werden. Sowieso gibt es hier andere Fortbewegungszeiten, denn für die 150 Km nach Jiri, waren um die 10 Std. abgesetzt worden. Unglaublich für Menschen, die 150 Km in 1 1/2 Std. bewältigen. Die Schlaglöcher nahmen teilweise solche Ausmaße an, dass wir Angst hatten mit unsere Köpfen an die Gepäckablage über uns zu knallen. Mit ungefähr 25 Nepalesen sollten wir die Tour bestreiten und die einzigen anderen Ausländer waren ein Schweitzer Pärchen und ein Ire.   

Nach ungefähr 4 Std. Fahrtzeit, ging plötzlich gar nichts mehr. Der Verkehr vor uns hatte sich schon kilometerweit den Berg runter gestaut und es ging nicht mehr weiter. Nachdem mehrere Krankenwagen an unserem Bus vorbei in Richtung Tal vorbeigefahren waren, waren wir uns ziemlich sicher, dass irgendwo vor uns auf der Bergstraße ein Unfall passiert war. Irgendwann, nachdem das Warten langweilig wurde, haben Lasse und ich uns zwischen die Busse gesetzt um Karten zu spielen. Lustigerweise hatten sich nach nicht einmal 10 Minuten einige neugierige Kinder und Männer um uns gestellt und taten so, als ob sie noch nie ein Kartenspiel gesehen hätten. Aber vielleicht haben sie auch einfach vesucht, nur durch das Zugucken, die Regeln von Mau-Mau zu verstehen… Irgendwann begann es zu nieseln und langsam wurde es dunkel. Was heißt hier langsam, denn in diesen Breitengraden spannt sich das Gummi, das die Sonne am Himmel hält um 18:15 Uhr auf das extremste, bevor es um 18:30 Uhr reißt und die Sonne hinter den Horizont fällt. Nach kurzen 6 Stunden Wartezeit ging es dann im Stockdunkeln und bei heftigen Regenschauern weiter. Die nächsten Stunden nach Jiri bleibt uns nicht wirklich positiv in Erinnerung, denn mit noch höherer Geschwindigkeit ging es nun, auf immer schlechter werdenen Straßen, den Berg hinab. Draußen konnte man knapp noch wenige Meter weit sehen und der starke Regen verbesserte das ganze überhaupt nicht.

“Wenn wir heil in Jiri ankommen sollten, überleg ich mir vielleicht doch noch an Gott zu glauben!” – Lasse

Wir glauben, dass dieses Zitat die Situation sehr gut beschreibt. Denn wirklich sicher, dass wir heil ankommen würden, waren wir uns beiden zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Nach 4 langen Stunden voll Angstschweiß, kamen wir endlich im stockdunklen Jiri an. Wir hätten eigentlich nachmittags ankommen sollen, mit genug Licht uns umzugucken. Draußen regnete es immer noch in Strömen und da standen wir nun im dunklen und wenig belebten dorf. Glücklicherweise wusste einer der Schweizer, wo ein gutes Guesthouse war und nahm uns mit. Danke dafür!  

Die kommenden Tage in Jiri verliefen für uns sehr ruhig. Das Dorf war im Gegensatz zu Kathmandu gemütlich und idyllisch. Hier liefen fast mehr Hühner, Ziegen, Hunde und Katzen über die Straßen, als dass es Menschen gab. Das Zimmer war auch eher simpel gehalten, die Dusche auf dem Flur war kalt und das Wetter bewölkt…Außer vormittags, da kam die Sonne hervor und es ging dann für uns für mehrere Stunden auf den Berg. An einem Tag wurden wir vom Regen überrascht und standen plötzlich in den Wolken. Der lehmige Bergpfad nach unten verwandelte sich in eine reine Rutschpartie. Am anderen Tag haben wir vergeblich 4 Stunden steil bis auf ca. 3000m hinauf nach einer Käserei gesucht, die sich, wie sich später herausstellte, direkt hinter unserem Hotel befand. Doch die freundlichen Einwohner haben uns durch Handzeichen den Berg immer weiter hinauf geschickt…

Freitag, Abfahrt aus Jiri um 7:30 Uhr- diesmal im Microbus, der im Gegensatz zum großen Bus weniger Sitzkomfort bat, aber ein sehr viel ruhigeren Fahrstil hatte. Der größte Teil der Rücktour verlief in den Wolken und selbst die Pause hielten wir in einem so hochgelegenen Bergdorf, dass alles grau in grau verschwamm. Eigentlich hatten wir nicht vor, über die Rücktour so viel berichten zu müssen, doch es stellte sich leider schnell wieder anders heraus. Kurz nachdem wir das Dorf passiert hatten, in dem wir schon auf der Hintour Pause gehalten hatten, ging wieder einmal nichts mehr. Aus uns unersichtlichen Gründen schlängelte sich schon wieder kilometerweit eine bunte Karawane aus Bussen, Trucks, Mopeds und allerlei sonstigen Fahrzeugen. Nach 4 Stunden wussten wir endlich was los war. Die andauernden Monsunschauer hatten wohl ein großen Erdrutsch bewirkt, der die einzige Straße nach Kathmandu blockierte. Uns wurde von einem freundlichen Nepalesen, der in unserem Bus mitfuhr, mitgeteilt, dass es heute wohl keine Fortschritte mehr gäbe und die Arbeiten erst am nächsten Tag fortgesetzt werden sollten. Man erwartete frühestens am nächsten Mittag eine freie Spur durch die Geröllmassen. Dies bedeutete für uns wieder einmal warten und dieses Mal nicht nur 6 Stunden. Der Bus fuhr in den nächsten Ort zurück, wo wir Abendessen konnten und die Möglichkeit hatten uns nach einer Schlafmöglichkeit umzusehen. Für uns war das alles sehr aufregend. Bevor es Abendessen gab, bekamen wir noch das Angebot von einem freundlichen Nepalesen in einem privaten Zimmer etwas außerhalb zu übernachten, während die anderen notdürftig im Restaurant und im Bus untergebracht wurden. Erst wollten wir natürlich das Zimmer sehen und ehe ich mich versah, saß ich schon hinten auf seinem Motorrad und wir saußten gemeinsam in die Nacht. Anna wollte solange im Restaurant warten, denn es waren laut seiner Auskunft nur einge 100 m. Da uns das Zimmer zu weit von unserem Bus und somit auch Gepäck weg lag, während alle anderen Passagiere sich dort in der nähe aufhielten, lehnten wir sehr dankbar das Angebot ab und beschlossen uns im Bus die Nacht um die Ohren zu Schlagen. Nach Nepalesischen Dahlbat (einem Reisgericht, dass mit kleinen Schälchen mit extra Zutaten serviert wird und traditionel mit der Hand gegessen wird) und dem natürlich raubkopierten Film “The Experience” ging es dann in den Bus. Wie die Nacht verlief müssen wir wohl nicht extra beschreiben. Scheiße!

Früh am nächsten Tag ging es zum Erdrutsch um dadrauf zu warten, dass die 2 Frontlader es endlich schafften eine befahrbare Spur in die tausend Tonnen Gestein und Geröll zu graben. Nach 5 Stunden stellte sich aber herauß, dass diese zu schwach waren. Wiederrum 2 Stunden später kam denn ein Bagger an und im Anschluss die “Bomb Disposial” Einheit der Nepalesischen Armee. Leider war der Bagger dann doch stark genug die riesigen Gesteinsbrocken von der Straße zu befördern und um ca. 18:00 Uhr nach sehr langen 30 Stunden Wartezeit ging es endlich Richtung Kathmandu. Wo wir dann auch ohne Probleme abends um 22:00 Uhr angekommen sind.

Unser Fazit: “In Nepal braucht man schonmal 45 Stunden für 300 Kilometer!”

Kathmandu or काठमांडौ

September 19

Nepal – 29,5 Millionen Einwohner, 147.181 km² groß, 62 Jahre Lebenserwartung, 20 Jahre Durchschnittsalter,  48,6 % Alphabetisierungsrate, 82 % der Einwohner leben für unter 2 US$ am Tag und Platz 142 aus 177 im UN Human Development Index.

Über Dhaka ging es in einem 7 Stündigen Flug von Hong Kong auf das Dach der Welt, Nepal. Um genau zu sein nach Kathmandu und erst einmal auf 1600 m Höhe, in der wir um 23.00 Uhr am Dienstag, den 07.09.,  angekommen sind. Das Flughafengebäude, welches wir über das Rollfeld erreichten, bestand aus Ziegelsteinen, war klein und schäbig. Die Visas waren schnell geholt und das Gebäude verlassen. Kaum standen wir vor den Türen, wurden wir von zahlreichen Männern umzingelt, die anscheinend alle die perfekte Unterkunft für uns hatten. “Cheap and very nice!”. Nach langem hin und her hatten wir dann zwei Männer gefunden, die uns für ein paar Dollar nach Thamel, dem Backpackerviertel von Kathmandu, fahren wollten. Dann ging es los. In einem kleinen Bus durch die dunklen Straßen von Kathmandu. Schnell stellte sich herauß, dass zumindest der Beifahrer gehörig betrunken war und uns mit allem möglichen Scheiß bequatschte. Und schnell hatte sich ein schlechtes Gefühl aufgebaut. Wir wussten nicht, wohin wir auf den rumpeligen Straßen fuhren und wo wir waren, geschweige denn, ob wir den beiden trauen konnten. Nach 20 minütiger Taxifahrt wurden wir recht stutzig, als wir in einer dunklen Gasse anhielten, in der wir weit und breit nichts von Backpackern oder Hotels sahen, vorallem, weil die beiden gemeint hatten, uns direkt vor unserem gewünschten Hotel abzusetzen. Nach kurzem hin und her und noch intensiveren schlechten Gefühls fuhren wir weiter und die beiden ließen uns an einer Kreuzung stehen, an der wenigstens schon ein wenig mehr Leben herrschte. Mit unglücklich großen Dollarnoten, musste ich dem Taxifahrer etwas zu viel bezahlen. Auf der Kreuzung stand ein Pickup voll von bewaffneter Polizisten, die den beiden sichtlich Unruhe bereiteten, aber uns auf der anderen Seite ein besseres Gefühl gaben. Endlich hatten wir unsere Ruhe vor den beiden Männern, von denen wir sicher waren, dass auch der Fahrer zu viel Getrunken hatte. Überraschender Weise standen wir keine 200 m von unserem Hotel entfernt und selbst ein Doppelzimmer war frei für die nächsten Tage.

Die nächsten Tage Kathmandu waren eine freudige Mischung aus tausenden von Farben und Gerüchen, denn wo am vorabend noch Totenstille herrschte, war morgens ein Gewusel aus Menschen, fahrbaren Untersätzen und tausenden von winzigen bis kleinen Handwerksläden und Geschäften entstanden, in denen man Gewürze, Stoffe, Skulpturen, Räucherwerk, Gebetsfahnen usw. kaufen konnte. Selbst außerhalb Thamels nahmen die vielen Geschäfte kein Ende. In kleinen Nischen standen kleine Götterschreine, mit rauchenden Räuchestäbchen und roter und gelber Farbe beschmiert. Größere Stupas (buddhistische Statuen und Gebilde) standen auf Plätzen und Kreuzungen, über die sich Menschenmassen und Rickshas und Taxen drängten. Zu unsere Freude, waren überraschend wenige Touristen unterwegs und überall wurde man angesprochen, ob man nicht mit reinkommen wollte um sich die Waren anzuschauen, ob man mit der Ricksha/Taxi igendwohin wollte oder man bekam eine Visitenkarten von tausenden von Reiseagenturen in die Hand gedrückt, die einem alle erdänklichen Reisen oder Abenteuer buchen konnten.

Am Donnerstag steuerten wir den Hanuman Dhoka Durbar, den alten königlichen Palast an (Durbar heißt soviel wie Palast). Natürlich liefen wir die paar Kilometer zu Fuss, um noch mehr von der Stadt sehen  zu können. Nach der 30-minütigen Führung durch die vielen Tempel und Schreine mit vielen Erklärungen zu den Göttern und religiösen Bildern, fanden wir die Möglichkeit auf einer Dachterasse Pause zu machen, von der wir einen sehr guten Blick über die Stadt hatten. Nachdem wir wieder zurück gebummelt waren, war es auch schon fast Abendessen Zeit. Denn in ganz Nepal geht man sehr früh ins Bett und selbst die Clubs und Bars machen spätestens um 00:00 Uhr zu. Dies war auch die Erklärung dafür, dass wir Kathmandu während der Taxifahrt so verlassen erlebt haben.

The biggest temple at Hanuman Dhoka Durbar

 

 Am nächsten Tag wanderden wir gleich zu zwei großen und wichtigen religiösen Anlagen. Die erste erreichten wir um die Mittagszeit. Diese nannte sich Pashupatinath und ist eine von Nepals wichtigstens Hinduistischen Tempeln, in dem zum Gott Shiva gesprochen wird. 5 Km außerhalb des Zentrums und direkt am Bagmati River gelegen, lag diese Tempelanlage schön idyllisch und die Natur grenzte bis unten an den Fluss. Auf der anderen Flussseite waren auch noch viele Schreine und kleinere Tempel zu besichtigen. 2 Km weiter und nach einem angenehmen Fussmarsch durch die viel ruhigeren Außengebiete von Kathmandu erreichten wir Bodhnath, einer der größten Stupas Nepals. Stupas sind runde religiöse Gebilde, von denen wirklich alle Teile irgendeine religiöse Bedeutung haben. Im buddhistischen Glauben ist es wichtig im Uhrzeigersinn um diese Stupas zu laufen, genauso wie das Drehen der vielen Gebetsmühlen nur im Uhrzeigersinn geschehen soll. Alles andere bringt Unglück. Von der Spitze der Stupa waren viele Hundert Gebetsfahnen gespannt, auf denen Gebete gedruckt sind und die es nur in grün, rot, gelb, blau und weiß gibt. Die goldene Spitze glänzte im Sonnenlicht und wir hatten die Möglichkeit den Mönchen bei ihren Zeremonien rund um die Stupa zu zu sehen.  Nachdem sich Anna noch von dutzenden von Perlen überreden ließ diese zu kaufen, gings per Taxi die 7 km wieder zurück in unser Hotel.

Bouddhas eyes are watching us

Die anderen Tage waren wir damit beschäftigt durch die Straßen zu bummeln, um noch ein paar Einkäufe zu erledigen und weitere Planungen zu unternehmen. Nach der Woche Großstadt hatten wir uns schnell beschlossen in die ländliche Gegen zu fahren und noch höher und noch näher an das Hochhimalaya zu kommen. Übers Wochenende zogen wir los und organisierten Bustickets nach Jiri, das 150 km von Kathmandu und 60 km vom Mt. Everest entfernt auf ca. 2000 m liegt. Das Bergdorf versprach uns ein wenig Ruhe von der Großstadt zu bekommen und Nepal von der richtigen Seite kennen zu lernen.

Welcome to Sky City

September 8

Nach fast genau 24 Std. sind wir am Samstag, um 16:00 Uhr Ortszeit, in Hong Kong angekommen. Kaum hatten sich die automatischen Türen des Flughafens geöffnet, schlug uns eine unglaubliche Hitze entgegen. Genaugenommen waren es “nur” 35° Celsius, aber die Luftfeuchtigkeit von ungefähren 90 % machten es fast noch unerträglicher.

Nach ca. 1 Std. im klimatisierten Bus waren wir dann im Stadtteil Kowloon angekommen. Sollten wir Hong Kong nun mit ein paar Wörtern beschreiben, würden es ungefähr diese sein: Riesig, chaotisch, dreckig, laut und vollgestopft mit Taxen, Bussen, Autos und Millionen von Menschen, um genau zu sein 7 Millionen Einwohner, zu denen noch 100-tausende Besucher kommen.

Zum Glück war unser gebuchtes Hostel nur wenige Meter von der Bushaltestelle entfernt, an der wir vom Flughafen angekommen waren. Ein Glück, ansonsten hätten wir uns wahrscheinlich hoffnungslos verlaufen. Im 3. Stock angekommen, fragten wir uns, ob wir richtig seien. Wir traten vom Fahrstuhl auf einen fießgekachelten Flur, auf dem es nach Schlachterei roch und eher so aussah, als ob wir in einem Viertel angekommen seien, in dem sich Ausländer besser nicht aufhalten sollten. Dennoch, auf dem Zettel der Rezeptionistin stand groß mein Name und wir wurden auch gleich in unser Zimmer geführt. Kammer wäre die bessere Bezeichnung gewesen, denn wie sich herausstellte, bestand das Zimmer aus 2 2-stöckigen Betten, die, wie auch immer, auf ungefähren 5 m² Platz fanden. Das Badezimmer war eine 1 m² große Klo/Dusche Kombinations-Niche, die mit einer schäbigen Schiebetür vom Rest des Zimmers abgetrennt war. Das Zimmer teilten wir uns mit einem Chilenen und einem Niederländer, die beide behaupteten, auf ihrer Reise, in keinem schlechteren Hostel gewesen zu sein.

Als wir später von der Promenade von Kowloon zurück kamen, und eine ungelaubliche Sicht auf die Skyline von Hong Kong Island hatten, konnten wir dennoch auf den steinharten Styropormatratzen einschlafen. Für ca. 2 Stunden, dann waren wir zwei wieder hellwach aufgrund des Jetlags und unserem total anderem Schlafrythmus. Ein weiteres Problem war, dass die Klimaanlage nur zusammen mit dem Licht funktionierte. Also mussten wir mit Licht an schlafen, denn sobald die Klimaanlage nicht lief, waren wir innerhalb von wenigen Minuten klitschnass geschwitzt. Zum Glück hatten wir nur eine Nacht gebucht.

Die nächsten zwei Nächte waren wir bei einem Couchsurfer namens Michael untergebracht. Bis dahin hätten wir uns nicht denken können, dass wir die nächsten 2 Nächte im 51. Stockwerk des Waterfront-Komplexes schlafen würden, in einer Wohnung die 2,3 millionen €uro kostet. Inkl. 3 Badezimmern, Balkon und funktionierender Klimaanlage.

Nach ein oder drei Bier, ein paar Whiskeys und einem Pokerspiel ging ich Anna hinterher ins Bett. Das war um 2:00 Uhr. Um 4:00 Uhr lagen wir wieder hellwach und die Klimaanlage lief nicht mehr. Gefühlten 1000 gedrückten Knöpfen und 10 Minuten später, klingelte es plötzlich an der Tür. Was ich nicht bemerkt hatte, zwischen einem der vielen Knöpfe, die ich gedrückt hatte, um die Klimaanlage wieder in Gang zu bekommen, hatte ich wohl ausversehen den Alarmknopf gedrückt, denn vor der Tür standen zwei bewaffnete Männer vom Security Dienst des Gebäudes. Ansonsten passierte nicht mehr so viel.

Den letzten vollen Tag verbrachten wir mit einer Tour nach Hong Kong Island und einem Besuch auf die Spitze vom Victoria’s Peak, dem Berg von dem man eine grandiose Aussicht über große Teile der Stadt hatte. Völlig erschöpft gingen wir früh ins Bett und konnten ohne Störungen endlich mal durchschlafen.

Am Dienstag ging es dann ohne weitere Ereignisse nach Kathmandu, auf das Dach der Welt.

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After 24 hrs. of traveling we arrived  at Hong Kong Airport at 4:00 pm local time. In the same moment the automatically doors from the airport building opened, a heavy heat slapped toward us. Approx 35 degrees celcius and a humidity of 95%. We could barely hold it out. Luckily the most places in the city were air conditioned.

If we had to depic Hong Kong with some words, it actually would be these ones: messy, dirty, hectic, enormous and chock full of cabs, busses and millions of people. Probably 7 million people and 100-thousands of visitors.

Our booked hostel was situated in Kowloon downtown in the heart of Hong Kong. Fortunately the bus stop was only a few meters from the hostel entry away. Otherwise we had get lost at once. Our hostel was located at the 3rd floor but even though we got of at the right floor we thought we were wrong. The story looked like a slaughter house in some way and it smelled also like this. But the woman at the reception pointed at some names on a very long list and well, I found my name on it. Our room was a 5 squaremeters chamber with two 2 storied beds in it. It was warmer in the romm than outside. Unfortunately the air condition only worked when the light was powered. So we had to decide if we wanted to sleep with light and air condition enabled or in darkness with a temperature in the room you couldn’t endure. We were sharing the room with one guy coming from Chile and one from the Netherlands. Both said that it was the worst hostel they have seen on their whole journeys. Happily we only should stay one night before meeting a couchsurfer in Hong Kong.

Next day so, we met Micheal who hosted us for 2 night at his home. We had a whole flat for us because his father owned two flats beside of each other and our one should be selled in the next weeks. What we didn’t know was that the flat was situated in the 51 st floor of the “Waterfront Complex” and that the flat should be selled for 2,3 million euros. The flat came incl. 3 bathrooms, a balcony with a stunning view over Hong Kong and ultimately a working air condition. But, we were dogged by bad luck and the air condition had disabled itself in the middle of the night and in addition to our completely wrong sleeping rythm the temperature had increased to over 30 degrees. After i pushed thousands of buttons suddenly the door bell rand. As I opened two armed security guards stood in front of me. Between the big amount of buttons I had pushed, I accidentaly had pushed the alarm button. Well,  the air condition still wasn’t working so we only had the chance to snooze the last hours of the night.

The next day we visited Victoria’s Peak on Hong Kong Island. To reach the top of the peak we had to cross the Hong Kong by ferry and got upside with the peak tram. It was an exhausting day tour but we got rewarded with a amazing view over big parts of Hong Kong and of course the fantastic skyline of the city. By 23 pm we got back to Michaels flat and after some beers, whiskeys and a short game of Texas Holdin’ Anna and me fell asleep immediately. This night with working air condition.  

On Tuesday we had to leave Hong Kong again. We said goodbye to Michael and the beautiful flat. The days in Hong Kong were very exciting and different from what we knew from Germany, but they were also hard and exhausting. Without problems we took off Hong Kong headed for the top of the world, Nepal.