Ride To Life Riding the World

North Laos: From Huay Xai over Nong Kiaw to Luang Prabang

November 18

Der von uns erwartete Sicherheits-Firlefanz blieb komplett aus bei unserem Grenzübertritt. Der Grenzübergang bestand praktisch nur aus jeweils einem kleinen Immigration Office auf beiden Seiten. Das Visa-Prozedere ging zügig von statten und im Grenzort Huay Xai fanden wir eine Unterkunft für die nächste Nacht. Denn schon am nächsten Tag ging es per Boot den Mekong runter. Mit geschätzten 80 anderen Passagieren ging es in 6 Std. nach Pak Beng. Die 6 Std. ware teilweise spannend, aber auch ziemlich anstrengend. Spannend war es auf dem Fluss der Flüsse den Mekong hinunter zu fahren und die, von Dschungel dominierten und langsam vorbeigleitenden Ufer zu betrachten und das 1. Mal Laos wahrzunehmen. Anstrengend war es 6 Std. eingequetscht in einem Freiraum von 50 cm zu sitzen, der von den Holzbänken vor und hinter uns bestimmt wurde und, dass unsere Holzbank genauso hart war, wie sie aussah und nach den 6 Std. noch härter wirkte.

Pak Beng ist ein staubiges rustikales Dörfchen auf halbem Weg zwischen dem Grenzübergang Huay Xai und Luang Prabang, der nächsten größeren Stadt. Da 90% der Reisenden hier nur übernachten um am nächsten Tag weiter den Fluss runter fahren, besteht der Ort in direkter Nähe zum Bootsanleger nur aus Gasthäußern und Restaurants. Wir wollten von hier den Touristenpfad verlassen und von Pak Beng mit dem Bus nach Udomxai und weiter ins Landesinnere reisen. Abends aßen wir in einem sehr guten indischen Restaurant bevor es schnell ins Bett ging. Die Nacht war mal wieder weniger entspannend, da wir phasenweise von Hunden, Hühnern und früh morgens von Babygeschrei geweckt wurden, die es alle wohl für angebracht hielten, direkt vor unserem Fenster ein Konzert zu geben. Morgens sollte es dann zur kleinen örtlichen Busstation gehen,um den 9:00 Uhr Bus nach Udomxai zu nehmen. Doch dank der falsch angegebenen Distanz vom Bootsanleger zur Busstation, die in unserem Reiseführer angegeben war, verpassten wir gleich mal den 1. Bus. Die 1,5 km entpuppten sich als 4 – 5 km und einem halbstündigen Morgenspaziergang mit Gepäck.

An der Busstation angekommen sagte man uns mit einem Lächeln, dass wir den Bus um 5 min. verpasst hätten und der nächste erst wieder um 12:00 Uhr fährt. Die 3 Std. Wartezeit war für uns überhaupt kein Problem und wurde mit Lesen, Sandwichs und Beer Lao überbrückt. Pünktlich um 12:00 Uhr ging es mit einem Kleinbus 4 Std. lang durch sanfte grüne Hügel und vorbei an unzähligen kleinen Siedlungen, an denen laufend Einheimische aus- und zustiegen. Udomxai war vermutlich noch staubiger als Pak Beng und glänzte nicht wirklich vor Charm und da hier 4 wichtige Verkehrsrouten zusammenliefen, wollte auch nur schwer Gemütlichkeit aufkommen. Am 2. Tag bekamen wir den Tipp, von Udomxai mit dem Bus nach Nong Kiaw zu fahren und von dort aus in 1 Std.Bootsfahrt das kleine Dörfchen Muang Ngoi Kua zu erreichen. Gleich am nächsten Morgen packten wir die Sachen und nahmen den Bus. 5 Std. ging es durch bergige Landschaft bis es nach 3/4 der Strecke flacher wurde. Auf unserem Weg nach Nong Kiaw hielten wir plötzlich mitten auf der Bergstraße und schon die paar Einheimischen, die vom Wegesrand nach unten in die Schlucht schauten, sagten uns, dass wohl etwas passiert seien müsste. Als wir ausstiegen, konnten wir ca. 80 m unter uns im Bergbach einen weißen Kleinbus ausmachen, der den Hang hinuntergestürzt war. Um den Bus standen 3-4 Einheimische, die irgendwie versuchten den Insassen zu helfen. Ein laotischer Jugendlicher der mit uns gefahren war und Englisch sprach, brachte in Erfahrung, dass wohl nicht mehr viel zu machen sei und dass mit hoher Wahrscheinlichkeit die meisten der 20 Passagiere tot seien.

Aus Artikeln wussten wir, dass die Überlebenschance eines Verletzten ziemlich gering ist, da Laos meilenweit davon entfernt liegt eine halbwegs vernünftige medizinische Versorgung zu haben. Das nächste halbgrößere Krankenhaus liegt in Luang Prabang und ungefähr 100 km und 4-5 Autostunden über holperige Serpentinenstraßen von der Unfallstelle entfernt. Und selbst dieses kann durch mangelnde medizininsche Ausrüstung und geschultem Personal bei schwereren Verletzungen nicht viel ausrichten. Selbst das Krankenhaus in der Hauptstadt wird meistens überflogen und als Reisender ist man besser bedient sich gleich nach Bangkok oder Chiang Mai ausfliegen zu lassen. Traurig aber wahr!

Von Nong Kiaw ging es wie gesagt in 1 Std. nach Muang Ngoi Kua, welches von bummelig 800 Einwohnern bewohnt wird, keine Straßen und nicht einmal eine Straßenanbindung hat und pro Tag nur 4 Stunden Elektrizität zur Verfügung stehen. Das Dorf konnte also nur zu Fuss oder per Boot erreicht werden. Hier blieben wir die nächsten 4 Nächte. Der 1. Tag richtige Tag nach der Ankunft wurde mal wieder nur rumgebummelt und wir zogen auch gleich wieder um, da die erste Nacht im Bungalow mit hauchdünnen Wänden ziemlich laut war. Am selben Abend organisierten wir für den nächsten Tag einen fishing trip, von dem wir zurück ins Dorf tuben konnten (so wird das Treibenlassen in einem Traktorreifen-Schlauch genannt).

Um 9:00 Uhr am nächsten Morgen hieß es Leinen los. Zusammen mit einem schweizerischen Pärchen und 2 Einheimischen ging es in einem traditionellen Fischerboot  den Fluss rauf. Das insgesamt nur ca. 1/2 m breite Boot lag für unseren Geschmack viel zu instabil im Wasser und nicht nur einmal hatten Anna und ich das Gefühl, dass wir jetzt über Board gehen. Nachdem die Schweizer eher erfolglos mit dem Treibnetz nur ein paar kleinere Fische gefangen hatten, fuhren wir nochmal eine halbe Stunde den Fluss rauf und besuchten ein kleines lokales Stammesdorf, in dem die Zeit wohl vor 100 Jahren stehen geblieben ist. Später hatten Anna, der Bootsmann und ich ein wenig mehr Glück mit dem Wurfnetz und im Großen und Ganzen kamen ca. 1 Dutzend Fische zusammen, die wir kurze Zeit später über einem Feuer grillten. Tradtionell gab es Klebreis, Chili und viel Lao Lao (Reiswhisky)dazu. Der Lao Lao war gewöhnungsbedürftig, aber der Fisch war mehr als lecker.

Nach dem kleinen Flussbarbeque ging es dann per Tube zurück zum Dorf, was ungefähr eine 3/4 Std. dauerte. Am selben Abend saßen wir noch zusammen mit unserem Guide Saang, welcher übrigens einer der nettesten und lustigsten Menschen ist, den wir bisher auf der Reise kennengelernt hatten. Es gab Beer Lao, Lao Tee und selbstgemachte Bambusratten-Suppe, die sehr gut schmeckte, aber verdammt scharf war. Aber wir konnten Saangs Gastfreundschaft nicht auschlagen, was dadrin resultierte, dass wir immer mehr aufgefüllt bekamen und was damit endete, dass wir mehr und mehr Tee und Bier trinken mussten, um die Schärfe zu löschen, während Saang uns ein wenig auslachte. So verging der Abend und wir hörten viele Dorfgeschichten und Saang erzählte auch ein wenig stolz, dass 70% von seinen Erlösen den einheimischen Dörfern und Schulen  in Form von materiellen Spenden zu Gute kam.

Am nächsten Tag erkundeten wir die nähere Umgebung auf eigene Faust. Wir besuchten eine Höhle, in der sich in Kriegszeiten die Lokalbevölkerung vor den amerikanischen Bombenabwürfen versteckte, die wohl mehrmals in der Woche die Umgebung trafen. Ein wenig weiter führte der Weg durch Reisfelder in einem unglaublich schönen Tal an einem kleinen Fluss vorbei, der sich mal schneller, mal langsamer durch das Tal schlängelte. Hier entschieden wir spontan eine Abkühlung zu nehmen. An einer versteckten Stelle sprangen wir dann einfach in den Fluss und ließen es uns dort eine ganze Weile gut gehen, bevor wir zurück zum Dorf aufbrachen. Denn Saang hatte uns am Abend zuvor zu seiner Bootstaufe eingeladen, die so ungefähr um 16:00 Uhr stattfinden sollte. Da wir aber erst um 16:00 Uhr zurück kamen, haben wir die kurze Bootsfahrt auf dem Nam Ou mit seinem neuen Boot leider verpasst, dafür saßen wir aber abends wieder länger bei Saang zuhause und es gab mal wieder viel Gesprächsstoff. Da wir beabsichtigten am nächsten Tag nach Luang Prabang aufzubrechen und Saang den gleichen Weg einschlagen wollte, um seine Freund und Familie in Vientiane zu besuchen, konnten wir bis Luang Prabang mit ihm reisen. So bekamen wir auch noch die Möglichkeit mit ihm in seinem neuen Boot zu fahren, denn mit diesem brachte er uns nach Nong Kiaw runter, wo wir ein paar Tage zuvor angekommen waren. Von hier aus ging es per Minivan, in dem Saang schon ein paar Plätze für uns reserviert hatte, nach Luang Prabang. Die Tour verlief mal wieder ohne Zwischenfälle und wenig später kamen wir an. Nach einer kurzen Tuk Tuk Tour trennte sich unser Weg und wir verabschiedeten uns von Saang, mit der Hoffnung uns vielleicht nochmal über den Weg zu laufen, ansonsten hier noch mal an dieser Stelle, sok dee Saang.

…to be continued…

Ciang Mai and the North

November 13

Die 10 Std. Busfahrt war OK. Mehr aber auch nicht. Dafür. dass wor um halb sechs aufstehen mussten um den Bus nach Chiang Mai zu erwischen, konnten wir nicht all zu viel schlafen. Und da die Busfahrt komplett auf großen und gutausgebauten Straßen von statten ging, war die selbige Fahrt auch nicht all zu spannend. Von den ca. 600 km die wir durch Thailand gefahren sind, gibt es also nicht wirklich viel zu erzählen. Der Bus war ein moderner Doppeldecker-Reisebus mit Klimaanlage und relativ gemütlichen Sitzen, die sogar genug Beinfreiheit gewährten. Das einzige was störte war, die mal wieder auf Wintertemperatur gestellte Klimaanlage. Wir verstehen einfach nicht warum hier so übertrieben wird beim einstellen der Klimaanlage. Temperaturmäßig hatte ich keine Probleme mit meinem dicken Fleecepullover die 10 Stunden lang im Bus zu sitzen. Zum Glück hatten wir die geringen Temperaturen schon kennengelernt und hatten uns warme Klamotten mit nach oben in den Bus genommen.

Als wir kurz nach Sonnenuntergang in Chiang Mai ankamen gings per Sawnthaew (Sammeltaxi) ins Zentrum. Nachdem wir ein paar Gasthäußer abgeklappert hatten, nahmen wir ein Zimmer bei einem alten Ehepaar, welches in ihrem privaten Haus 2-3 Zimmer vermieteten und sehr sehr freundlich waren.

Die nächsten 3 Tage verbrachten wir eher relaxed und bummelten irgendwie so durchs Leben. Sonntagabend nach der Ankunft ging es noch zum Sunday Walking Market, wo sich einmal die Woche 2 oder 3 Straßen im Zentrum in einen großen Markt verwandeln. Auch die nächsten Tage machten wir eher einen auf Kulturbanausen und ließen die vielen Tempel die es hier zu besichtigen gab links liegen. Wir verbrachten eher Zeit mit, mal wieder fällig gewordenen, Besorgungen und dem aktualisieren der Homepage. Am Mittwoch ging es dann frühmprgens zum Busterminal um in Richtung laotische Grenze aufzubrechen, denn am Donnerstag schon liefen unsere Visas für Thailand aus. Wir kauften ein Ticket für den nächsten Bus nach Chiang Khong und zum Glück fuhr dieser 20 min. später in dem wir die letzten beiden freien Plätze bekamen. Zur Grenze dauerte es nochmal 6 Stunden und auch diesesmal verlief die Fahrt ohne Zwischenfälle. Was man allerdings bemerkte, war, dass je näher man der Grenze kam, alles immer einfacher wurde. Es gab praktisch nur noch kleine Dörfer und mehr und mehr Häußer waren jetzt aus Holz zusammengeschusterte Hütten.

Im Grenzort Chiang Khong wurde man im Tuk-Tuk die letzten Kilometer zum Grenzübergang gebracht. Auf dem Weg tauschten wir noch Baht zu US Dollar und später noch zu Kip, der laotischen Währung. Hierbei ist zu bemerken, dass man in Laos meistens mit 3 Währungen gleichzeitig unterwegs ist. Umgerechnet entspricht 1€ 11000 Kip und da man ja doch immer etwas mehr Cash dabei hat, ist es einfach unpraktisch sein komplettes Geld in Kip dabei zu haben, denn so würden schon mal 100 – 200 Kipnoten zusammen kommen und sowas nimmt einfach Platz weg und man verliert schnell den Überblick. Zumal werden in Laos viele Transaktionen über 10€ in Dollar oder Baht abgewickelt und von diesen beiden Währungen hängt auch im großen und ganzen der Wert des Kips ab.

Als wir an der Grenze ankamen, sahen wir zum 1. Mal auf unserer Reise den Mekong zu Gesicht. Den Fluss, der uns noch auf vielen Abschnitten unserer Reise gen Süden bis in die kambodianische Hauptstadt Pnom Phen begleiten wird. Auf vielen Abschnitten stellt er die natürliche und die politische Grenze zu Thailand dar und nachdem wir erfolgreich unseren Ausreisestempel auf der thailändischen Flussseite bekommen hatten, ging es per Boot rüber ans andere Ufer, nach Laos.

Three Nights in Bangkok

November 2

Nach 8 Std. Zugfahrt im Wagon der “sitzenden” 2. Klasse, nach nur nicht einmal 2 Std. Schlaf, nahm diese Reise, mit nur Einheimischen im Zugabteil, denen es wohl nichts ausmachte beim geöffneten Zugfenster zu schlafen, während von der anderen Seite die vielen Ventilatoren leiser oder lauter summend ihren Dienst verrichteten, um 0600 Uhr morgens sein Ende. Wir waren angekommen, in der Mega-metropole Südost-Asiens, Bangkok. 3 anstrengende Tage lagen vor uns bevor wir gen Norden aufbrechen wollten. Untergekommen sind wir im Viertel Thewet, welches am Fluss Chiao Praya und etwas nördlicher als das Touristenviertel Banglamphu liegt. Per Tuk-Tuk ging es vom Bahnhof “Samsen” zu unserem Guesthouse. Totmüde vielen wir einfach nur noch ins Bett und holten ersteinmal die fehlenden Stunden Schlaf nach. Nachmittags ging es dann zu Fuss Richtung Banglamphu und die nähere Umgebung. Auf der Kao San Rd. trafen wir wieder auf das Klientel, dass wir schon auf Ko Phi Phi versucht hatten zu meiden und waren heilfroh, nicht in der näheren Umgebung untergekommen zu sein. Wir wollten eigentlich auch schon unsere Tickets weiter nach Chiang Mai Buchen, doch in dem Touristenbüro, in das uns ein Tuk-Tuk fahrer brachte, merkten wir schnell, dass es sich um ein sehr gut getarntes Fake-Büro handelte, in dem man uns über den Tisch ziehen wollte. Man sagte uns, das durch die schweren Regenfälle alle Züge nach Norden ausgefallen seien und wir zwangsweise mit dem Bus fahren müssten. Dies entsprach auch noch der Wahrheit, aber die Preise für die Bustickets, die uns eine Minute später angeboten wurden, waren alles anderen als Real und überstiegen den Preis der Tickets am Busbahnhof um ein dreifaches. Trotzdem saßen an allen anderen Schaltern Ausländer und ließen sich seelenruhig beraten und kauften, denken wir das eine oder andere Ticket. Aufmerksam auf den Schwindel wurden wir, da das Büro sich aus T.A.T. Büro ausgab (Offizielle Touristen Information), aber diese Büros vom Staat keine Ticketkäufe oder Buchungen vornehmen dürfen. Also gingen wir wieder ohne einen Baht ausgegeben zu haben.

Der 2. Tag in Bangkok war eine chaotische Reise durch die Großstadt auf der wir mindestens 4 verschiedene Transportmittel benutzt haben um am Ende völlig erschöpft und wenig begeistert im Guesthouse ankamen um nur danach wieder loszugehen. Morgens ging es mit dem Boot, den Fluss runter bis zum Wat Pho, einer der berühmtesten Tempelanlagen Bangkoks wenn nicht sogar Thailands. Der Tempel der Superlativen. Die meisten Buddha-Abbildungen Thailands, der größte liegende Buddha Thailands und die früheste Institution in der das Volk Zugang zu öffentlicher Bildung hatte.  Immer wieder seltsam fanden wir die Unterschiede zu den vielen Tempeln die wir in Nepal gesehen hatte. Denn wo in Nepal noch an Kitsch gespart wurde, glichen die thailändischen Tempel, teiweise vergoldeten Trödelläden, in denen religiöses Dekór in allen Farben, Formen und geschmacklich verfehlten Designen angeboten wurde. Doch auch dieses hatte in gewissem Maße seinen Reiz.

Die zweite Station des Tages war auch wieder schnell mit dem Boot erreicht, Chinatown. Ein hektisches Viertel, mit vielen kleinen Gassen und versteckten Märkten, vielen Essensständen und Garküchen, in denen nichtdefinierbare Lebensmittel zubereitet wurden. Da wir endlich mal was trinken mussten, setzten wir uns an ein chinesischen Essensstand, aber bekamen auch gleich beide einen Teller mit irgendeinem Gericht, welches wir noch nie zuvor gesehen hatten. Egal, es wird gegessen was auf den Tisch kommt oder auch nicht. Das Essen hatte einen sehr komischen Geschmack, wahrscheinlich von Gewürzarten, dessen namen, hätten wir sie gekannt, nicht mal aussprechen könnten. Aber dennoch, aus freundlichkeit aßen wir die Hälfte und wollten uns dabei nicht vorstellen, was das für eine Fleischeinlage sei, nach dem wir auf diversen Märkten allerlei Kurioses im Angebot gesehen hatten. Es brachte uns aber auch nicht um und wir konnten weiter ins Centrum vordringen.

Vom Bahnhof Hualamphong ging es mit der Metro gen Zentrum, um dann gleich auf den Skytrain umzusteigen und nochmals ein paar Straßen und Blocks weier zu fahren. Nun waren wir wirklich im Zentrum vom neuen Bangkok angekommen.  Der Verkehr der sich auf mehreren Ebenen und Leveln zähfließend an den riesen Shoppingmalls vorbeischob, machte den Überblick nicht gerade leichter und nach einem kurzen Besuch in der MBK Mall, ging es dann per Tuk-Tuk zurück zum Fluss und zum sicheren Heimweg. Dachten wir auf jeden fall, bis uns zuersteinmal ein Verkehrspolizist auf einem Motorrad links überholte und dem Tuk-Tuk Fahrer die Zündschlüssel abzog und verschwand. Da standen wir nun im Rush-Hour Stau und warteten auf unseren Fahrer, der schnell dem Polizisten hinterhergerannt war. Wir denken uns, dass der Fahrer den Polizisten mit ein paar extra zugesteckten Baht bestochen hatte um wieder an den Schlüssel zu kommen, denn nach 5 min. kam er wieder und es konnte weiter gehen. Leider auch nur 200 m bevor unser Fahrer Links ranfuhr und uns ein anderer Tuk-Tuk fahrer mitteilte, dass es hier nicht mehr weiterginge, es sei denn wir wollten noch eine Sightseeingtour per Tuk-Tuk machen. Alles klar! Auch hier wollte man uns abziehen. Da der Verkehr sowieso viel zu viel wurde und man nur noch im Schneckentempo bis gar nicht mehr vorankam. Stiegen wir einfach aus. Man verlangte nicht einmal den Fahrpreis bis zum jetzigen Standort und wir marschierten bis zur nächsten Skytrainstation,  mit dem wir bis zum Fluss fahren konnten. Dort gings dann per Boot zurück zum Guesthouse. Eigentlich wollten wir dann sofort ins Bett, aber letztendlich landeten wir zusammen mit dem Pärchen aus Berlin, das wir auf Ko Tao kennengelernt hatten auf einer Rooftopbar um mit einen paar Cocktails auf meinen Geburtstag anzustoßen.

Am Tag 3 ging es mit dem Bus zum Chatachuck Weekend Market. Ein riesengroßer, teilweise überdachter Markt, der tausende von kleinen Geschäften und Ständen beherbergte. Hier gab es wirklich alles zu kaufen von second hand Kleidung, über Antiquitäten, bis hin zu allerlei Getier und so weiter. Hier haben wir den großteil des Tages mit ein paar Einkäufen verbracht. Zwischendurch hatten wir uns dazu entschieden zum nicht all zu weit entfernten Bus Terminal zu fahren, um unsere Tickets nach Chiang Mai zu kaufen, und schon am nächsten Tag sollte es morgens um 7.25 Uhr mit dem Bus in 10 – 11 Stunden nach Chiang Mai gehen.

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